Sie befinden sich hier: Startseite -> Sachstand 21.05.2008

Auswärtiges/Antwort

Rückgang der Visa zum Ehegattennachzug mit Sprachnachweis begründet

Der Rückgang der Zahl der erteilten Visa in der Türkei zum Ehegattennachzug nach Deutschland im letzten Quartal des vorigen Jahres ist nach Ansicht der Bundesregierung wesentlich darauf zurückzuführen, dass sich die ersten Antragsteller nach Einführung des Sprachnachweises zunächst auf die Sprachprüfung vorbereiten mussten. Erst danach stellten sie ihren Visumsantrag, teilt die Regierung in ihrer Antwort (16/9137) auf eine Kleine Anfrage mit.

Im ersten Quartal dieses Jahres seien knapp 6.500 Visa zum Ehegattennachzug erteilt worden. An der Spitze liege die Türkei - mit 1.405 erteilten Visa für den Ehegattennachzug - vor der Russischen Föderation (453 Visa) und dem Kosovo (413 Visa). Im letzten Quartal des Vorjahres hätten die Behörden der Bundesrepublik insgesamt mehr als 5.100 Visa erteilt. 673 Einreiseerlaubnisse hätten sie zum Ehegattennachzug an Türkinnen und Türken erteilt, heißt es weiter. Bürgern der Russischen Förderation hätten 468 Visa bekommen und Einwohner des Kosovos 313 Visa.

Aus der Drucksache ergibt sich ferner, dass die Zahl der erteilten Visa zum Ehegattennachzug im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum vorangegangenen Quartal wieder angestiegen ist. So hat sich die Zahl der erteilten Visa zum Ehegattennachzug in der Türkei im ersten Quartal 2008 gegenüber dem letzten Quartal 2007 mehr als verdoppelt.

 

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bobby proved