Sie befinden sich hier: Startseite -> Sachstand 22.10.2007
Die Integration von Einwanderern in unsere Gesellschaften ist eine Schlüsselfrage zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die EU darauf vorbereitet, den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen", erklärte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Berlin aus Anlass des Internationalen Symposiums "Integration durch Bildung im 21. Jahrhundert".
Der EU-Kommissionspräsident weiter: "Was wir ganz sicher wissen ist, dass Integration unbedingt nötig ist. Es ist ein kollektives Bemühen, welches letztendlich auf Bildung basiert, was die Tür zu Beschäftigung und einer aktiven Beteiligung im sozialen und kulturellen Leben öffnet. Wir sollten uns daran erinnern, dass diese Angelegenheit von höchster Wichtigkeit ist, weil sie 18,5 Millionen Einwohner der Europäischen Union betrifft."
Zur Rolle der EU-Kommission sagte Barroso: "Wir haben zunächst durch Instrumente, die die fundamentalen Rechte, die Nicht-Diskriminierung und die Chancengleichheit fördern, die Rahmenbedingung geschaffen." Außerdem stellt "die EU-Kommission für einen Fond zur Förderung der Integration ein Budget von 825 Millionen Euro für den Zeitraum 2007 bis 2013 bereit."
Darüber hinaus seien auch die europäischen Arbeitsmärkte auf die Arbeitskraft von Einwanderern angewiesen, so der Präsident weiter. "Wir sind uns alle bewusst, dass die Nachfrage steigt, insbesondere der Bedarf nach hoch qualifizierten Arbeitern. Die Vereinigten Staaten ziehen 55 Prozent gut ausgebildeter Einwanderer an, die EU nur fünf Prozent." Die EU-Kommission werde deshalb in der nächsten Woche Vorschläge zur effizienten Integration von Einwanderern in den Arbeitmarkt der EU vorlegen.
Barroso unterstrich, dass die europäische Ebene insbesondere den Austausch bester Praktiken fördern wolle. Ausdrücklich hob er hervor, dass die konkreten Integrationsbemühungen vor allem auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene erfolgen müssten. Diese Bemühungen wolle die europäische Ebene unterstützen, aber nicht ersetzen.
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