Sie befinden sich hier: Startseite -> Sachstand 24.06.2007

Migration und Asyl: Zusammenarbeit mit Drittländern

Die Europäische Kommission hat ein neues Programm für die Zusammenarbeit mit Drittländern in den Bereichen Migration und Asyl gestartet. 380 Millionen Euro stehen zwischen 2007 und 2013 bereit, um Drittländer bei einer besseren Steuerung der Migrationsströme zu unterstützen. Der Schwerpunkt wird auf den Ländern entlang der südlichen und östlichen Migrationsrouten Richtung Europäische Union liegen, es werden aber auch andere Migrationsrouten sowie die Süd-Süd-Migration berücksichtigt.

"Dieses Programm ist sichtbarer Ausdruck dafür, dass die Kommission das Thema Migration sehr ernst nimmt", sagte die für Außenbeziehungen und die Europäische Nachbarschaftspolitik zuständige Kommissarin Benita Ferrero-Waldner. EU-Kommissionsvizepräsident Franco Frattini betonte, die Migration und ihre Steuerung stelle eine der bedeutendsten Herausforderungen für die EU sowie die Herkunfts- und Transitländer dar.

Das Programm deckt alle wesentlichen Aspekte der Migration ab: Es fördert beispielsweise die Wechselwirkungen zwischen Migration und Entwicklung und eine gut organisierten Steuerung der Arbeitsmigration. Weiterhin bekämpft es illegale Einwanderung und widmet sich gleichzeitig dem Schutz der Migranten vor Ausbeutung und Ausgrenzung.

Das Programm ist speziell auf Kapazitätsaufbau und Förderung von Kooperationen ausgerichtet: Herkunfts-, Transit- und Zielländer sollen hinsichtlich der verschiedenen Migrationsaspekte Erfahrungen sammeln, Arbeitsmethoden entwickeln und sich austauschen.

Für die ersten vier Programmjahre (2007-2010) stehen 205 Millionen Euro zur Verfügung. Nach einer Evaluierung im Jahr 2009 wird das Programm mit weiteren 175 Millionen Euro in seine zweite Phase eintreten.

 

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