Sie befinden sich hier: Startseite -> Sachstand 28.03.2007

Nationaler Integrationsplan:

Arbeitsgruppen schließen Beratungen ab

Auf dem Weg zum Nationalen Integrationsplan ist ein entscheidender Schritt vollzogen: Die Arbeitsgruppen haben in intensiven Beratungen Bestandsaufnahmen, Zielbestimmungen und Handlungsempfehlungen zu den zehn wichtigsten integrationspolitischen Themenfeldern entwickelt. Diese Beratungen sind nun abgeschlossen.

Sie dienen als Grundlage für die Fertigstellung des Nationalen Integrationsplanes (NIP). Bis zum Frühsommer stecken Bund, Länder und Kommunen nun den Rahmen ab, innerhalb dessen die Empfehlungen der Arbeitsgruppen von staatlicher Seite umgesetzt werden können. Sie formulieren entsprechende Maßnahmen und Selbstverpflichtungen, mit denen der NIP vervollständigt wird. Auch die nichtstaatlichen Akteure und die Migrantenorganisationen sind aufgefordert, den NIP mit zusätzlichen Selbstverpflichtungen anzureichern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt den NIP beim zweiten Integrationsgipfel am 12. Juli 2007 vor. Zuvor werden die Ministerpräsidenten auf ihrer Konferenz am 14. Juni 2007 integrationspolitische Eckpunkte der Länder beschließen.

Die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer, erklärt zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppen: "Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Landes haben sich alle staatlichen Ebenen, Migrantinnen und Migranten, Arbeitgeber und Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Wohlfahrtsverbände und Stiftungen, Medien, Kulturschaffende und Sportverbände gemeinsam daran gemacht, die Weichen für Integration neu zu stellen. Die Arbeit hat sich gelohnt. Die Ergebnisse bilden eine hervorragende Grundlage für den Nationalen Integrationsplan. Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben, für ihren großen persönlichen Einsatz. Nun kommt es darauf an, dass die Empfehlungen in möglichst konkrete Selbstverpflichtungen aller Beteiligten münden und mit Leben erfüllt werden."

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung erklärt weiter: "Der intensive Dialog in den Arbeitsgruppen ist trotz manchmal unterschiedlicher Ansätze von allen Seiten als 'Wert an sich' wahrgenommen worden. Wir reden nicht mehr über die Migrantinnen und Migranten, sondern mit ihnen. Wir betrachten sie als Partner. Damit haben wir eine entscheidende Hürde auf dem Weg zu einer besseren Integrationspolitik überwunden. Wir werden diesen fruchtbaren Dialog kontinuierlich fortsetzen, wenn mit der Umsetzung des Nationalen Integrationsplanes die eigentliche Arbeit beginnt."

Die sechs Arbeitsgruppen haben sich mit insgesamt zehn Themenfeldern befasst, die jeweils unter Federführung eines Bundesministeriums beziehungsweise eines Beauftragten der Bundesregierung standen.

Im Einzelnen waren das:

 

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Quellen:

 

 

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bobby proved