Sie befinden sich hier: Startseite -> Sachstand 29.01.2007
Im Bereich Neueingänge von Parlamentsmaterialien im Bundesrat sind mehrere Anträge zur Änderung des Aufenthaltsrecht eingegangen. Die Anträge sind vom Land Niedersachsen eingebracht worden.
Durch den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes soll
erreicht werden.
Durch diese Initiative soll der Bundesrat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auffordern, Ausländern, die seit mindestens einem Jahr im Besitz einer Duldung sind, durch eine Änderung der Beschäftigungsverfahrensverordnung die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.
Durch eine Entschließung des Bundesrates zur Änderung der Verordnung über die Durchführung von Integrationskursen für Ausländer und Spätaussiedler soll die die Stundenzahl der Integrationskurse für spezielle Zielgruppen (Jugend- und Elternintegrationskurse und Integrationskurse mit Alphabetisierung) von derzeit 630 auf 930 Unterrichtsstunden erhöht werden. Hiervon sollen 900 statt bisher 600 Unterrichtsstunden auf den Sprachkurs und 30 Unterrichtsstunden auf den Orientierungskurs entfallen.
Mit dem Antrag wird das Ziel verfolgt, keine gesetzliche Altfallregelung durch eine entsprechende Ergänzung des Aufenthaltsgesetzes einzuführen.
Quellen:
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