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Handwerkspräsident Otto Kentzler hat die große Koalition aufgefordert, die Unfallkassen zu reformieren und dabei den Unfallschutz für Schwarzarbeiter aufzuheben. "Wir wollen unsere illegale Konkurrenz nicht länger finanzieren!", schrieb Kentzler in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". "Die Regierung muss so schnell wie möglich handeln und eine Reform der Unfallkassen auf den Weg bringen."
Auch unrechtmäßige Leih- und Schwarzarbeiter seien gesetzlich unfallversichert, erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks - dies sei "der Gipfel der Absurdität". "Wenn durch einen Unglücksfall, zum Beispiel auf dem Bau, Behandlungskosten entstehen, müssen diese von den Berufsgenossenschaften übernommen werden - bis hin zu Reha oder Rente. Damit muss Schluss sein!"
Ein besonders drastisches Beispiel sei der Bausektor, schrieb Kentzler in seinem Beitrag. "Legale Beschäftigung ist dort immer weiter eingebrochen, gleichzeitig sind die Beiträge der Unfallkasse auf ein Vielfaches des Durchschnittsbeitrages aller Branchen gestiegen."
(N24.de, Netzeitung)
Quelle:
N24.de, 24.12.2005
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