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LISSABON - UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat die Europäische Union aufgefordert, im Kampf gegen die illegale Einwanderung die Lebensbedingungen in Afrika und anderen armen Regionen der Welt zu verbessern.
Wenn in Afrika annehmbare Lebensbedingungen herrschten, "werden sich die Leute nicht gezwungen sehen, ihr Land zu verlassen", sagte Annan bei einem Besuch in Portugal laut der portugiesischen Nachrichtenagenur Lusa. Der UNO-Generalsekretär reagierte damit auf das Flüchtlingsdrama an den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko.
In Marokko und an seinen Grenzen stehen nach EU-Angaben derzeit 30 000 Flüchtlinge bereit, um nach Ceuta und Mellila aufzubrechen und dort europäisches Gebiet zu erreichen. In den vergangenen Wochen hatten hunderte Flüchtlinge die Sperrzäune um Melilla und Ceuta überquert, etwa 14 Menschen kamen dabei ums Leben.
Quelle:
Schweizer Fernsehen SF DRS, 14.10.2005
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