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Ramadan

Mit der "Geburt des Mondes" beginnt für gläubige Moslems das große Fasten

Das Fasten im Monat Ramadan ist einer der fünf Grundpfeiler des Islam. Während dieser vier Wochen, die sich wegen der kürzeren Dauer des islamischen Mondjahres von Jahr zu Jahr um etwa elf Tage verschieben, ist den Moslems von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr untersagt.

Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondjahres. Er dauert 29 bis 30 Tage und beginnt mit der "Geburt des neuen Mondes", der ersten Mondsichel nach dem Neumond. Viele halten sich an die Regel, dass die Mondsichel mit bloßem Auge sichtbar sein muss. Andere richten sich nach dem errechneten Mondkalender oder der Sichtung des Mondes in der Türkei oder Saudi-Arabien.

Nach den überlieferten Aussprüchen (Hadith) des Propheten Mohammed kann das Sichten der Mondsichel mit dem bloßen Auge allerdings nicht durch astronomische Berechnungen ersetzt werden.

Essen, Trinken, Rauchen, Sex

Nach Sonnenuntergang wird gefeiert

"Es geht vor allem darum, sich besonders stark auf seinen Glauben zu besinnen und die alltäglichen Erfordernisse in den Hintergrund treten zu lassen", erklärt das Zentrum für Türkeistudien an der Universität Essen. Auch werde der Ramadan gern zum Anlaß genommen, um sich nach Streitigkeiten zu versöhnen.

Erzengel übergab Koran an Mohammed

Den Abschluß des Ramadans bildet ein Fest des Fastenbrechens, in der Türkei Seker-Bayram (Zuckerfest), bei den Arabern Id el fitr genannt. An diesem Tag beschenken sich Freunde und Verwandte mit Süßigkeiten. Die Armen erhalten Almosen, um den Tag gebührend feiern zu können.

Eine von fünf religiösen Pflichten

Der Mondkalender des Islam

Quelle: Extern zdf.de mit Material von dpa,AP,AFP,epd

 

 

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