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Aus der beliebten Serie hättens sie's gewusst: ;-)
Etwas auf dem Kerbholz haben heisst umgangssprachlich etwas unrechtes, eine Straftat begangen haben, sich etwas zuschulden kommen lassen.
Die Redewendung bezieht sich auf das bis ins 18. Jahrhundert verwendete Kerbholz, das dazu diente, Warenlieferungen, Arbeitsleistungen und Schulden aufzuzeichnen und abzurechnen. Und zwar wurden in einen längs gespaltenen Holzstab alle Vermerke eingekerbt. Je eine Hälfte behielten zur gegenseitigen Kontrolle der Schuldner und der Gläubiger. Die Bedeutung sich etwas zuschulden kommen lassen haben hat sich aus Schulden haben entwickelt.
Quelle: Duden, Das Herkunftswörterbuch, Etymologie der deutschen Sprache, 3. Aufl.
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