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Islamische Dschihad (Palästinensische)

Auf das Konto dieser "Gotteskrieger" (auch "Djihad Islami" bezeichnet) gehen viele Anschläge in den besetzten Gebieten und im israelischen Kernland. Sie lehnen einen Friedenskompromiss rigoros ab.

Gegründet wurde die Organisation 1975 von palästinensischen Studenten in Ägypten. Zu Beginn der 80er Jahre formierte sich die Gruppe dann zunächst im Gazastreifen unter Führung von Fathi Schakaki, der während seines Medizinstudiums in Ägypten mit der radikalen Muslimbruderschaft in Berührung kam und sich dann den Ideen der iranischen Revolution zuwandte. 1995 wurde er auf der Insel Malta erschossen.

Danach übernahm Ramadan Abdallah Schalah, der in England Ökonomie studiert hat, die Führung. Mit der ebenfalls den Heiligen Krieg predigenden radikal-islamischen Organisation Hamas arbeitet der Dschihad nach anfänglicher Rivalität punktuell zusammen.

Blutige Selbstmordattentate

Auf das Konto des Islamischen Dschihad geht eine lange Serie blutiger Attentate: Im Januar 1995 sprengten sich zwei Aktivisten an einer Bushaltestelle in Beit Lid nördlich von Tel Aviv in die Luft und rissen 19 Menschen mit in den Tod. Im März 1996 starben bei einer ähnlichen Selbstmordaktion eines Dschihad-Aktivisten vor dem Dizengoff-Einkaufszentrum in der Innenstadt von Tel Aviv 13 Menschen.

Quelle: Extern www.zdf.de mit Material von dpa,AP

 

 

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bobby proved