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Religion, der (Anfang 2001) etwa 811 Mio. Menschen (Hindus) zugerechnet werden.
Eigentlich von der westlichen Religions- und Sozialwissenschaften gebildete
Bezeichnung für die traditionellen religiösen und gesellschaftlichen Strukturen
und Institutionen der Inder insgesamt.
Grundlegend für das religiöse Denken aller Hindus sind die Lehre vom Karma und von der Wiedergeburt (Samsara).
Grundlage der durch den Hinduismus geprägten gesellschaftlichen Ordnung ist die Kastenordnung (Kasten): Jedem Wesen ist sein Platz aufgrund seiner Handlungen in einer vorausgegangenen Existenz zugewiesen. Hauptströmungen des Hinduismus sind: Vishnuismus (Vishnu), Shivaismus (Shiva) und Shaktismus, in dem Gott als weiblich vorgestellt wird. Dem Hinduismus werden in Indien über 80 % der Bevölkerung (darin eingeschlossen die kastenlosen Inder) zugerechnet. In Nepal, wo er Staatsreligion ist, rund 89 %.
Quelle: Brockhaus - Lexikon
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