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Aramäer, Aramaeer, Aramäische Sprache

Im Nahen Osten und früheren Mesopotamien [*] war die aramäische Sprache in der Zeit um die Geburt Christi weit verbreitet. Es handelt sich um eine semitische Sprache [**].

Da Sprache als ein Hinweis für eine Kulturnation verstanden wird, lebte dort somit die Nation der Arimäer. Es gab aber nie einen aramäischen Staat.

Teile des Alten Testament sind in aramäisch verfasst worden. Des Weiteren ist überliefert, dass Jesus Christus sich in aramäisch unterhielt und predigte.

Das christliche Volk der Aramäer hat seine eigenständige Kultur und Sprache bis heute erhalten, obwohl im Laufe der Jahrhunderte viele Aramäer aus politischen und religiösen Gründen aus ihren Heimatländern fliehen mußten. Schon zu Zeiten der arabischen Eroberung des Nahen Osten begann der Einfluss und Verbreitung des Aramäischen zu schwinden. Zuletzt mußten Sie aus der Türkei fliehen. In ihren traditionellen Siedlungsgebieten kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Kurden und dem türkischen Militär.

Ein großer Teil der Aramäer hat auf der Flucht vor Verfolgung in Westeuropa eine neue Heimat gefunden. Etwas über 150.000 leben heute in Europa, davon rund 50.000 in Deutschland [ Externer Link www.aramaeer.de ].

Quellen: Wikipedia, Microsoft Encarta, aramaeer.de, UNHCR, GfbV u.a.

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Mesopotamien

[griechisch, "Zwischenstromland"] = die vom Armenischen Hochland bis zum Persischen Golf sich erstreckende Landschaft zwischen Euphrat und Tigris, rund 350 000 km2. Der Hauptteil gehört heute zum Irak, der Norden und Nordwesten zur Türkei und zu Syrien.
Quelle: wissen.de

Semitistik

Die Semitistik befasst sich mit den semitischen Sprachen ...
Externer Link Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Studienfach Semitistik)

 

 

 

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