Slowakische Republik
Staatsangehörige dieses Landes benötigen zur Einreise nach Deutschland kein Visum, wenn sie im Besitz eines gültigen Nationalpasses oder Personalausweises sind (allgemeine Freizügigkeit). Die Einreise kann nur aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verweigert werden. Für die Aufnahme einer Beschäftigung gelten vorübergehend Sonderregelungen.
Staatsangehörigkeitsschlüssel "155"
Kraftfahrzeugkennzeichen "SK" * ISO-Code-Kurzbezeichnung "SK / SVK"

Slowakische Republik
Kurzform Slowakei,
Republik in Mitteleuropa, 49034 km2, 5,39 Mio. Einwohner.
Hauptstadt: Bratislava (Preßburg); Amtssprachen: Slowakisch, Ungarisch (regional).
Verfassung:
- Die Slowakische Republik ist eine parlamentarische Demokratie mit einer Verfassung. Staatsoberhaupt ist der direkt für eine 5-jährige Amtszeit gewählte Staatspräsident. Das Einkammer-Parlament, der Slowakische Nationalrat, besteht aus 150 Abgeordneten und wird für 4 Jahre gewählt.
Landeskunde:
- Das überwiegend gebirgige Land wird durch die waldreichen
Westkarpaten, die in einzelne Gebirgszüge (Kleine Karpaten und Weiße Karpaten,
Beskiden, das alpin geformte Hochgebirge der Hohen Tatra mit der höchsten Erhebung
der Slowakei, der Gerlsdorfer Spitze mit 2 655 m, und Slowakisches Erzgebirge)
aufgelöst sind, geprägt. Hauptfluss ist die Waag. Das Klima ist gemäßigt kontinental.
Bevölkerung:
- 86 % Slowaken, über 10 % Ungarn, daneben
Tschechen, Sinti und Roma, Ukrainer, Russen u. a.
Wirtschaft und Verkehr:
- Ackerbau in den tieferen Gebieten, Viehzucht und Waldwirtschaft (auch
Papierindustrie) in den Gebirgen. Bergbau: auf Braunkohle, u. a. Erdöl- und
Erdgasgewinnung. Hütten-, chemische Industrie, Maschinenbau; bedeutendster
Industriestandort ist Bratislava als bisheriges Zentrum der petrochemischen Industrie.
Überregionale Bedeutung hat auch Kosice, das industrielle Zentrum der Ostslowakei.
Bei Gabcikovo wurde 1992 ein aus ökologischen Gründen stark umstrittenes
Wasserkraftwerk an der Donau in Betrieb genommen. Fremdenverkehr mit
zunehmender Bedeutung. Zahlreiche Kur- und Heilbäder (u. a. Piestany).
Internationaler Flughafen Bratislava.
Geschichte:
- 906 bis 1918 gehörte die Slowakei zu Ungarn,
- ab 1918 zur Tschechoslowakei.
- 1938 Nach dem Münchener Abkommen erhielt die Slowakische Republik Autonomie.
- Im März 1939 wurde sie formal selbstständiger Staat unter
Führung des katholischen Geistlichen J. Tiso, war jedoch völlig vom
nationalsozialistischen Deutschland abhängig.
- 1945 wurde sie Teil der wieder hergestellten Tschechoslowakei.
- 1969 erhielt sie formal den Status einer autonomen
Republik mit eigener Regierung und Volksvertretung.
- 1989 Nach der sanften Revolution gewannen die nach staatlicher Unabhängigkeit strebenden Kräfte 1992 unter V.
Meciar die Wahlen und erreichten im
- Januar 1993 die Unabhängigkeit der Slowakischen Republik.
- Staatspräsident: Michal Kovac (1993 bis 1998). Ein neuer
Präsident konnte erst im Mai 1999 gewählt werden (R. Schuster).
- Im September 1998 setzte sich bei Parlamentswahlen die Opposition durch; Ministerpräsident seit 1998: M. Dzurinda.
- 1999 EU-Beitrittskandidat.
- 2000 Aufnahme von Beitrittsverhandlungen.
- 01.05.2004: Die Slowakische Republik wird in die EU aufgenommen.
- Neuer Staatspräsident: Ivan Gasparovic (Amtsantritt vermutlich Mitte Juni 2004).
Quellen: wissen.de, Auswärtiges Amt, Wikipedia, Brockhaus u.a.
Diplomatische Vertretung
dieses Landes in Deutschland
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Deutschlands in diesem Land.